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„The Buccaneer“ Marcus Monere Interview




Interviews with Wrestlingstars

„The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby Bernd Lorenz aka Tazzmaschine » 25.04.2009, 18:03

Hallo und Herzlich Willkommen zu einem weiteren Interview mit einem jungen Nachwuchstalent aus der deutschen Wrestlingszene.

Heute zu Gast bei mir ist „The Buccaneer“ Marcus Monere.

1. Herzlich Willkommen zum Interview und vielen Dank das auch Du dabei bist.

Ahoi Junkies
Ich freue mich sehr an Bord sein zu dürfen.


2. Marcus stell Dich doch mal kurz den Fans vor die die Dich noch nicht kennen.

Auch euch ein Ahoi
Mein Name ist „The Buccaneer“ Marcus Monere.
Ich trainiere seid dem ich 16 bin und stehe seit 5 Jahren aktiv im Seilgeviert oder wie ihr es nennt „Ring“. Ich trete im Moment bei der BWA und weiteren kleinen Ligen an. Ich hisse meine Flagge für Kampf gegen die Intoleranz und die Engstirnigkeit gegenüber jungen Wrestlern in Deutschland.


3. Wie so fast jeder bist Du ja auch irgendwie zur Liebe ins Wrestling gekommen.
Was war für Dich der Grund dass Du Pro Wrestler werden wolltest?

Ich war früher ein großer Fan der WWF, habe die Shows gesehen und die Spiele gespielt.
Mich begeisterten am meisten die akrobatisch anmutenden Aktionen der Superstars und natürlich die Show. Mit 16 erfuhr ich von einem kleinen Wrestlingverein in meinem Heimathafen. Ich heuerte dort schnell an und fing an hart zu trainieren.


4. Dein erster Pro Fight. Gegen wenn war das und wie war es für Dich das erste Mal vor Live Publikum anzutreten?

Das erste Mal vor Publikum aufzutreten war die Hölle für mich. Ich war aufgeregt und hatte Lampenfieber. Mein Gegner an diesem Abend war Jerry Asec und um ehrlich zu sein war mein erstes Match wirklich nicht mein bestes. Der Funke wollte einfach nicht auf Publikum überspringen. Damals erkannte ich was für mich das wichtigste in diesem Sport ist. Nämlich die Zuschauer zu begeistern und mitzureißen und nicht etwa der Sieg. Natürlich bin ich umso glücklicher wenn beides eintritt.

5. Du wurdest ja schon in anderen Boards, ohne das die Leute etwas über Dich wussten, als Backyardwrestler bezeichnet.
Füllst Du Dich dann persönlich angegriffen?

Ich empfinde es jedes Mal als würde mein Schiff einem Bombardement von Kanonen
ausgesetzt sein. Mir stellt sich dann immer die Frage wie sie dies beurteilen können.
Viele haben mich nie im Ring gesehen und können nun sich wirklich kein
Urteil bilden was ich kann oder was ich nicht kann.
Natürlich bin ich nicht perfekt. Aber jemanden nur anhand eines Bildes zu beurteilen, finde
ich, ist unterstes Schubladendenken. Ich habe nie in einem Hinterhof gewrestelt, ich arbeite
stets hart an mir und, was mir am wichtigsten ist, ich habe nie jemanden verletzt.


6. Du hast ja auch richtiges Training gehabt und hast es auch noch.
Bei wem standest Du schon im Training?

Trainiert wurde ich bis jetzt von Crazy Davey, Madd 2 K, Craig BC und Jaxx.
Aber am meisten habe ich von meinen guten Freund Stevie Cage gelernt. Er lehrte mich mich nicht unterkriegen zu lassen und weiter zu machen auch wenn der Sturm noch so an den Segeln zehrt. Bald werde ich, sobald es die olle Schatztruhe hergibt, bei der GWF anheuern und dort mich weiter verbessern.


7. Die BWA ist ja, ich glaube das kann ich so sagen, Deine Heimatpromotion.
Was verbindet Dich mit der BWA?

Als meinen Heimathafen würde ich die BWA nicht bezeichnen. Eher als einen Hafen an den
ich sehr gerne anlege. Denn mit der BWA verbindet mich weitaus mehr als rein nur die
Shows. Es sind eher die Freunde die ich bei der BWA mit der Zeit gewonnen habe und die
familiäre Stimmung die bei jeder Show vorherrscht. Es freut mich ein Teil dieser durchweg professionellen Promotion zu sein und ich kann jedem Wrestling Fan nur ans Herz legen einmal eine Show der BWA zu besuchen um sich selbst ein Urteil zu bilden.



8. Dein Gimmick ist ja der eines Seefahrers, wie kam es dazu?
Gibt es dort einen Hintergrund?

Es sind mehrer Dinge die mich auf das Meer trieben. Zum einen war ich 4 Jahre bei der Marine und zum anderen hege ich eine große Vorliebe für das Mittelalter. Aber den wirklichen Anstoss zu diesem Wandel war ein Festival auf dem ich ein Kopftuch geschenkt bekam. Viele Crewmitglieder fanden es würde perfekt zu mir passen und fragten mich weshalb ich es nicht im Ring tragen würde. All diese kleinen Dinge waren ausschlaggebend für mein Gimmick und offen gesagt fühle ich mich so wohl wie ein Seemann auf dem Meer.

9. Auf Deiner My-Space Seite hast du Ende des letzten Jahres eine Danksagung online gestellt in der mir der letzte Satz ins Auge fällt: “Und danke ihr NIEMANDE die ihr nicht bereit seid über euren Tellerrand zu sehen und zu erkennen das Talent nicht allein von Muskeln her rührt. Danke für die Kraft die ihr mir damit gegeben habt.
Dieser Satz scheint aus Deinem tiefsten inneren zu kommen oder?

Es ist definitiv etwas was mir schon länger auf der Seele brannte.
Denn viel zu oft wird versucht Menschen von dem was sie Lieben zurück zu halten.
Es werden einen Steine und Stöcke in den Weg zu legen, in der Hoffnung man würde sich die Beine brechen und aufgeben. Doch diese Menschen beißen sich nun schon eine ganze Weile an mir die Zähne aus. Freiheit bedeutet trotz Gegenwind nicht den Willen zu verlieren vorwärts zu kommen und Kraft rührt nicht von körperlicher Stärke, viel mehr von unbeugsamen Willen. Daher auch meine Einmarschmusik in der es heisst: „ Auf den Meeren sind wir ewig frei und unbeugsam“


10.Gab es in Deiner jungen Karriere auch schon einen Moment in dem Du Dir selbst
gesagt hast das es so nicht weiter geht oder Du gedacht hast das Du Dich jetzt ernsthaft
verletzt?

Ich bin der Meinung jeder der aktiv Wrestling betreibt und bei dieser Frage nein sagt der erzählt Seemannsgeschichten. Natürlich gibt es solche Momente in denen man sich denkt das sich etwa ändern muss. Ohne solche Momente würde man sich nicht weiterentwickeln und vorankommen. Wirklich ernsthaft verletzt habe ich mich im Ring noch nicht und ehrlich gesagt tue ich alles dafür dass es auch so schnell nicht passiert.

11. Was wäre Dein persönlicher Albtraum im Wrestling?

Mein größter Alptraum ist es meinen Gegner zu verletzten. Ich weiß das klingt vielleicht etwas seltsam. Dennoch mag er zwar mein Gegner sein, aber jeder Wrestler sollte in der Lage seinen Gegner zu besiegen ohne ihn zu verletzten.

12.Verfolgst Du auch das Wrestling aus den USA? Speziell WWE oder TNA?

Mir ist es leider im Moment aus Zeitgründen nicht möglich das Wrestling aus den USA zu verfolgen. Ich bin aber sehr glücklich wenn es ein paar Infos über den großen Teich bis zu mir schaffen.

13. Die deutsche Wrestling Szene ist ja immer mehr im Aufwind. Wo siehst Du die Szene in 5 Jahren?

Leider kann ich nicht in die Zukunft sehen aber ich hoffe das der Aufwind sich zu
einem Sturm entfacht der die Fans mitreißt und auch die größeren TV-Sender das potential
der deutschen Wrestling Szene erkennen. Am meisten hoffe ich aber, dass sich der Zusammenhalt unter allen Ligen in Deutschland verstärkt und auch kleinen Ligen Chancen gegeben werden. Denn dies ist schließlich nicht irgendein Sport. Es ist unser Sport.


14. Manche Wrestler setzen sich ja zum Ziel eines Tages einen Vertrag bei einer der grossen US Ligen oder in Japan zu bekommen.
Hast Du Dir auch ein Ziel im Wrestling gesetzt?

Mein Ziel ist es nicht auf Biegen und Brechen in große Ligen zu kommen. Mein Ziel ist es die Fans zu begeistern und weiterhin mit meiner Beute, dem Applaus, und der Gewissheit das Beste gegeben zu haben auf mein Schiff zurück zu kehren.

15.Und was macht der private Monere wenn er nicht im Ring steht und seine Segel flickt um auf hohe See zu gehen?

Dann findet man mich meist unterwegs mit meiner Crew voller Narren, Spielleuten und Feuerspuckern. Wir entern Konzerte, Festivals und Mittelaltermärkte und sorgen dort für Wein, Weib und Gesang. Ich werde diese Crew auch so schnell nicht mehr hergeben.
Es gibt aber auch ruhige Tage an denen ich einfach nur alle Viere grade sein lasse oder ich mit meinen Kopf tief in Büchern versinke.



16.Zum Abschluss noch ein paar Worte an die Fans des Wrestlings da draussen?

Freunde lasst euch niemals unterkriegen seid stolz auf das was ihr seid und vor allem wer
ihr seid. Und noch ein kleines Zitat möchte ich euch auf den Weg geben.

Der Römer Augustinus Aurelius sagte einst:

"Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist.
Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist."



Vielen Dank das Du mir Rede und Antwort gestanden hast und weiterhin viel Erfolg für Dich.
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by Advertising » 25.04.2009, 18:03

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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby Guest » 26.04.2009, 12:23

"Was mit "kleinen Ligen" gemeint ist, ist doch wohl offensichtlich --- Backyard"
Guest
 


Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby The Buccaneer Marcus Monere » 26.04.2009, 12:36

Was mit kleinen Ligen gemeint ist ist sicher nicht Backyard.
Denkt doch mal nach wie DWA und zum beispiel MWA angefangen haben?
Sicher hatten sie nicht von Anfang an die Topstars aus Amerika.
Sie fingen alle KLEIN an.

Backyrad ist für mich in irgendeinen Hinterhof untrainierten Moves zu zeigen und das ist in diesen Ligen nicht der Fall. In diesen Ligen treten auch zum Beispiel Crazy Jonny Tiger, Jaxx (gegen den ich erst letztens gekämpft habe), "Monster" Marc King", Marius De Vil und viele Wrestler der GWF an und sind das Backyrader ?

Und wie kannst du "Gast" urteilen ohne je bei einer Show gewesen zu sein ?

Aber allem anschein nach hast du den Sinn dieses Interviews nicht verstanden.

Dennoch würde mich aber mal deine Definition von Backyard interessieren
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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby The Choosen One » 26.04.2009, 13:07

Ja das Interview ist wohl an seinem Hirn vorbei gesegelt.
Leute wie Chris Flaig.Monere.DeVil werden leider oft als Backyard beschimpft.Ebenso wie Promotions wie die BWA in der zb 4fache Europameister wie Kretschmer antretten ,der muss dann ja wohl auch ein Backyarder sein ;-)

Einfach nicht reagieren wenn jemand der sich nur als Gast hier meldet was sagt.

Tolles Interview und ich habe den Sinn verstanden.Weiter so :big_applaus
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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby Bernd Lorenz aka Tazzmaschine » 26.04.2009, 17:05

Man kann es nicht verstehen was bei manchen so vorgeht aber ich denke auch man sollte die leute erstmal kennen lernen bevor man sich erlaubt sich ein urteil drüber bilden zu dürfen.
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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby Sören » 27.04.2009, 18:44

Die Definition von Backyard variiert je nach Horizont der Personen.
Backyard ist sicherlich 1:1 mit Hinterhof vom Wörterbuch übersetzt, aber das hat mit der Definition rein gar nichts zu tun.
Auch welche "Stars" dort auftreten, tut nichts zur Sache: sondern die Grundsteine.
Würde gerne wissen, welche "Stars" bei den "kleineren Ligen" auftreten. Und "Stars" machen eine Liga noch lange nicht professionell. FCW Deutschland hat immernoch das Klischee des Backyardes, obwohl Rene Dupree und Shannon Moore schon aufgetreten sind. Das Roster ansich und die Grundsteine, die gelegt wurden, waren kleine Kids, die sich selbst Wrestling beibrachten oder es von Leuten lernten, die irgendwo und irgendwann mal Wrestling trainiert haben.
Und Personen wie Jaxx oder De Vil als gute Beispiele von Pro Wrestling zu nennen, nur weil sie gelegentlich für DWA auftreten in den Shows während der Autogrammstunde, ist schon Blasphemie.
Die Qualität von GWFlern möchte ich nicht absprechen, aber ihre Aufritte alleine machen eine Liga noch lange nicht professionell.
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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby The Dome » 21.07.2010, 14:30

Tolles Interview.
Nur man hört ja nichts mehr von Ihm. Ist er noch im Forum oder überhaupt im Wrestling?
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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby The Buccaneer Marcus Monere » 21.09.2011, 10:07

Heiliger Schiffbruch :shock:

Tja nach langer Abstinenz in diesem Forum melde ich mich wieder zurück.
Auch ein oller Pirat muss sich mal zurückziehen und was in seinem Privatleben schaffen.
Nachdem ich unter anderem diverse Prüfungen bestanden und geheiratet habe, trainierte ich
auch bei Claude Rocca (Frankreich) hab mit Bambikiller zusammen Werbung für Olympus Tough gemacht
und bin natürlich noch fleißig angetreten im deutschen Raum. Mein nächsten Ziele sind weitere Trainingsseminare (Frankreich und Östereich) und vielleicht der Sprung in eine der Größeren Ligen in Deutschland, vorrausgesetzt natürlich ich bekomme die Chance dafür. Denn leider denken viele das ein Mensch sich nicht verbessern kann. :wink:
Aber ich bin zurück und jetzt gehts wieder mit vollen Segeln durch die deutschen Seilgevierte.
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Re: „The Buccaneer“ Marcus Monere Interview

Postby mike » 21.09.2011, 18:45

Willkommen zurück.

Schon mal Danke für die ersten Informationen,vielleicht kommt ja noch ein neues Interview dazu ;-)
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